T-Pains viertes Album rEVOLVEr erschien hierzulande Ende 2011 und somit fast 2 Jahre später als anfangs angekündigt.

2009 begann T-Pain mit den Arbeiten an einem neuen Album, das damals noch den Namen UBER tragen sollte. Als jedoch Jay-Zs D.O.A. den Tod des Autotune-Effekts einläutete, wurde es kurzzeitig still um Teddy Pains neues Projekt. Wenig später jedoch hängte auch er Autotune an den Nagel und verwendet seitdem nur noch den „T-Pain Effekt“, welcher eine Art Autotune 2.0 darstellen soll. Damit einhergehend wurde auch der Albumtitel in rEVOLVEr geändert, nicht nur um seine Entwicklung als Künstler auszudrücken, sondern den Leuten aufzuzeigen, dass sie nicht sofort oberflächlich urteilen (Wort Revolver = böse), sondern sich zuerst eingehend mit der Materie und ihm auseinandersetzen und den wahren Kern erkennen sollen (Wort Evolve = Entwicklung als Kernaussage).

Im Juni 2010 wurde bekanntgegeben, dass das Album zwar fertiggestellt und auch bereits fertig gemastert sein soll, T-Pain es allerdings solange nicht releast, bis Musikverkäufe wieder kräftig steigen und es sich auch rentieren würde es zu veröffentlichen. Diese Aussage wurde kurz darauf allerdings entschärft, indem es bei 500.000 Twitterfollowern ein 30 Song starkes Vorabmixtape mit dem Titel prEVOLVEr geben sollte und bei der Million dann das komplette Album.

Ein weiterer Grund, wieso es mit rEVOLVEr so lange dauerte, waren sicherlich auch die (kommerziellen) Flops der 3 Vorabsingles Reverse Cowgirl, Take Your Shirt Off und Rap Song (ft. Rick Ross), welche es letzten Endes auch nicht auf das Album schafften.
Die offiziellen Singles wurden Best Love Song (ft. Chris Brown), 5 O’clock, zu welcher an T-Pains Geburtstag am 30. September das Video erschien, und Turn All The Lights On (ft. Ne-Yo).