6 Jahre nach ihrem letzten Album Maureen und ganze 15 Jahre nach ihrem Debut Mamani, veröffentlicht Joy Denalane ein neues Soloalbum.

Ich denke nicht, dass wir übertreiben wenn wir Joy Denalane den Titel deutsche Soulqueen vergeben. Denn bis heute haben es die wenigsten Sängerinnen auf ihr Niveau und ihre Bekanntheit geschafft. Den Grundstein hat sie zur Jahrtausendwende gelegt, in der sie mit der Freundeskreis Posse rund um Max Herre einen Hit nach dem anderen herausbrachte. Der wohl bekannteste ist und bleibt A.N.N.A. aus dem Jahr 1997. Mit Max Herre hat sie auch zwei Kinder und nach der Trennung 2007, fanden sie glücklicherweise einige Jahre später wieder zueinander.

Mit Gleisdreieck wird nun nach langer Abstinenz ein neues Kapitel aufgemacht. Das Gleisdreieck führt einen Zug in verschiedene Richtungen, je nachdem wie die Weichen eingestellt sind. Das kann und soll als Analogie zum Leben verstanden werden da sich Joy Denalane genau diese Frage gestellt hat. An welchem Punkt ihres Lebens steht sie und welche Gedanken umtreiben sie? Was hat einem die Vergangenheit gegeben und was bedeutet das für die Zukunft? Fragen, die sie in Worte gefasst hat und mit ihrem unvergleichligen Sound verbunden hat.

Bei der Produktion bekam sie Unterstützung vom Produzententeam KAHEDI (alias Samon Kawamura, Max Herre und Roberto Di Gioia), sowie von u.a. Tua, Ghanaian Stallion, KitschKrieg oder Ben Bazzazian um nur ein paar zu nennen. Tua ist zudem mit einem Feature mit von der Partie und dazu kommen noch interessante Beiträge von Trap-Hoffnung Rin, Ahzumjot, Marteria, Chima Ede und Eunique. Wir haben euch zudem einige Videoauskopplungen zusammengefasst, die definitiv Lust auf mehr machen.