Felix Krull veröffentlicht am 25.11.2016 sein neues Album Kitsch, zwei Jahre nach seinem Debut Xanadu.

Belesene Gäste unserer Webseite müssten den unvollendeten Thomas Mann Roman „Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull“ kennen. Dieser Roman sollte eine Parodie auf Goethes Autobiografie Dichtung und Wahrheit darstellen und vordergründig die Übertragung des Künstlertums ins Betrügerisch-Kriminelle anstreben. Der Künstler soll also humoristisch in die Nähe des Hochstaplers gerückt werden (Wikipedia). Dies übertragt der Rapper Felix Krull seit einigen Jahren in seiner Musik und ließ sich eben von besagtem Roman inspirieren. So könnte man sagen, dass er versucht auf lustige Art und Weise, vordergründig die Schickeria darzustellen aber im Inneren den harten Straßenrap und den damit verbundenen Slang zu kombinieren.

Ein ganz spannender Ansatz wie wir finden, der aber musikalisch nicht jedermanns Sache sein wird. Auch die Videos werden auf Youtube kontrovers diskutiert und entweder gefeiert oder komplett abgelehnt. Felix Krull besetzt eine Nische und möchte diese mit Kitsch auch weiterhin bedienen. Die Standard Edition enthält 15 Tracks und in der Premium Edition folgen weitere 5 Tracks, die u.a. Features von Kittykat, French Montana und YSL Know Plug aka Money Boy enthalten.