Casper hinterfragt sich und seine Musik immer wieder aufs Neue und heraus kommen seit Jahren Werke, die problemlos Platin Status erhalten. Nun steht ein neues Album bereit.

Der Nachfolger von Hinterland hat 3 Jahre auf sich warten lassen aber klar ist auch, dass Musik nicht einfach am Laufband produziert werden kann. Vor allem wenn man den Anspruch hat, sich immer wieder neu zu erfinden oder weitere große Musikmomente zu schaffen. Die Ansprüche der Hörer an Casper werden selbstverständlich nicht kleiner und auch die selbsternannten Musikkritiker scharren bereits jetzt mit ihren Hufen.  Das ist vielleicht auch der Grund, dass der ursprüngliche Veröffentlichungstermin nicht gehalten werden kann. Casper gab via Facebook bekannt, dass „Lang lebe der Tod“ bis auf unbestimmte Zeit verschoben werden muss. Wir werden wohl bis zum nächsten Jahr warten müssen.

Manchmal wirkt vermeintliche Innovation in der Musik sehr gezwungen. Casper schafft es aber das zu vermeiden, was man bereits an der ersten, gleichnamigen Single hören kann. Dennoch verstört sie ein bisschen, da Schlagerpopsänger Dagobert, die Indieband Sizarr und der Sänger Blixa von der Pop-Band Einstürzende Neubauten mit von der Partie sind. Erst einmal eine sehr verwirrende Konstellation, die aber dann doch irgendwie harmonisiert. Ihr könnt euch den Track bei Spotify anhören oder ihr checkt einfach Caspers Webseite. Ansonsten ist noch bekannt, dass Casper auch dieses Mal mit dem Produzenten Markus Ganter am Album gearbeitet und es zur Perfektion getrieben hat.

Das offizielle Releasedatum wurde bekannt gegeben. Gut 1 Jahr später erscheint das Album nun. Und zwar am 01.09.2017. Lang lebe der Tod! Und das Casper es dieses Mal wirklich ernst meint, zeigt der Auftritt bei Circus HalliGalli mit seinem neuen Track Sirenen. Dazu gibt es auch ein passendes Video, das wir euch am Ende des Beitrages eingebunden haben. Sirenen kommt mit einer gehörigen Portion Grime und Inustrial Sound um die Ecke und ist für viele sicherlich erst einmal gewöhnungsbedürftig. Aber, dass sich Casper auch nicht mit der Duplizierung seines letzten Albums zufrieden gibt sollte auch klar sein.