Mit seinem Album Leidkultur hat Amewu im Jahr 2012 das wohl am besten rezensierte Album im deutschen Rap, abseits vom Mainstream, geschaffen.

Demut, Abschied oder Fortschritt heißen die Tracks auf dem zweiten Album von Amewu, die einen bereits den tiefsinnigen Inhalt erahnen lassen. Ähnlich wie auf seinem ersten Album Entwicklungshilfe, geht es auch auf Leidkultur um Gedanken über die Welt, unsere Gesellschaft und vieles mehr. Das klingt nach schwerer Kost und das ist sie auch manchmal aber Amewu macht keine Partymusik oder Musik für die Straße, sondern will zum Denken anregen. Das schafft er auch dieses Mal durch seine unverwechselbare Art, sehr sehr gut.

Das Album erschien Mitte des Jahres über das Independent Label Edit Entertainment und es erwarten euch Featuregäste, die in diesem Umfeld nicht unbekannt sind. So geben sich S-Rok, Chefket, Cr7z & Absztrakkt, Phase und Gris & Wakka die Ehre. 16 Tracks haben es auf das Album des Berliner Rappers geschafft.